Gesprächstherapie

 

In der lösungsorientierten und systemischen Gesprächstherapie geht es in erster Linie um Selbsterkenntnis und Bewusstwerdung!

 

Dabei wird der Mensch mit seinen Problemen nicht nur Isoliert, sondern auch das »Drumherum« wie z.B. Familie, Beruf oder Partnerschaft betrachtet, um Wechselwirkungen und Beziehungsprozesse aufzudecken.

 

Darüber entwickelt ein Mensch individuelle Verhaltensweisen und Denkmuster die irgendwann einmal hilfreich waren, jetzt aber einschränkend sind und trotzdem unbewusst aufrechterhalten werden. Dadurch werden häufig ähnliche unbefriedigende Lebenssituationen erlebt, ohne sich erklären zu können warum das so ist.

 

Mein Anliegen ist es Sie dabei zu unterstützen, nicht nur Sinnzusammenhänge und Verhaltensmuster zu erkennen sondern auch die eigenen Fähigkeiten, Ressourcen und Kraftquellen zu entdecken und zu aktualisieren. Dadurch vergrößert sich Ihr Handlungsspielraum und es können hilfreiche Alternativen entdeckt werden, wodurch heilsame Veränderungsprozesse in Gang gebracht werden.

 

                             Der Elefant oder

                 Die dünnen Fesseln der Gewohnheit


Einem Dompteur gelingt es, einen Elefanten mit einem ganz einfachen Trick zu beherrschen: Er bindet das Elefantenkind mit einem Fuß an einen großen Baumstamm.

So sehr es sich auch wehrt, es kann sich nicht befreien. Ganz allmählich gewöhnt es sich daran, dass der Baumstamm stärker ist als es selbst.


Wenn der Elefant erwachsen ist und ungeheure Kräfte besitzt, braucht man nur eine Schnur an seinem Bein zu befestigen und ihn an einen Zweig anzubinden, und er wird nicht versuchen, sich zu befreien. Denn er erinnert sich daran, dass er diesen Versuch unzählige Male vergebens unternommen hat.


Wie bei den Elefanten stecken auch unsere Füße nur in einer dünnen Schlinge. Doch da wir von Kindesbeinen an die Macht jenes Baumstammes gewohnt sind, wagen wir nicht, uns zu wehren.

Und vergessen darüber, dass es nur einer einfachen mutigen Tat bedarf, um unsere Freiheit zu erlangen.

 

                                                 Paulo Coelho aus „Unterwegs – Der Wanderer“